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Was macht man als Dachdecker/in?

Dachdecker/innen stellen Holzkonstruktionen für Dachstühle her und decken und bekleiden Dach- und Wandflächen mit Dachplatten, -ziegeln, -steine, Schindeln oder andere Deckwerkstoffen. Sie führen Abdichtungen an Dach- und Wandflächen, Balkone und Terrassen sowie an Bauwerken durch, stellen Unterkonstruktionen für Außenwandbekleidungen her, montieren diese und gestalten Gebäudeaußenwände mit vorgehängten Fassadenbekleidungen. Auch bauen sie Schneefangsysteme, Dachflächenfenster oder Lichtkuppeln ein und installieren Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen. Darüber hinaus unterstützen sie Besitzer und Eigentümer bei der energetischen Gebäudesanierung und führen entsprechende Maßnahmen, etwa den Einbau von Dämmschichten und Dampfsperrelementen, durch. Auch Dachbegrünungen sowie Wartung und Istandhaltung von Dach- und Wandflächen und ihre Komponenten können zu den Aufgaben der Dachdecker/innen gehören.

Arbeitsorte:

  • Dachdecker/innen arbeiten in erster Linie auf Baustellen im Freien
  • Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Werkstätten

Anforderungen:

  • Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial)
  • Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Verarbeiten von Bedachungsmaterialien, beim Bedienen von Bauaufzügen)
  • Umsicht, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit (z.B. bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten)
  • Teamfähigkeit (z.B. beim Eindecken von Dächern)

Schulfächer:

  • Werken und Technik (z.B. um Dach- und Wandflächen decken, Dachflächen und Bauwerke abdichten oder Einbauteile montieren zu können)
  • Mathematik (z.B. um Berechnungen durchzuführen oder Bauteile einzumessen)

Ausbildungsdauer:

  • 3 Jahre

Wenn Sie Fragen zur Ausbildung haben, wenden Sie sich bitte an uns